Vanlife im Winter
Im Camper reisen und zu leben im Winter hat noch einmal mehr seine Reize aber auch Herausforderungen. Vanlife zur Winterzeit im Schnee war eigentlich nicht geplant. Lese hier
Unser eigentlicher Plan war es im Sommer in kühleren Ländern zu reisen und den Winter in Griechenland oder in Spanien zu verbringen. Doch so ein Vanlifeleben verläuft oft völlig frei und anders. So kam es, dass Roberto im Winter in Österreich arbeitete und Celia eine kurze Weile im Januar zur kältesten Zeit in Deutschland verweilte.
Der Campervan musste leider eisige Temperaturen aushalten und Celia durfte erfahren, dass ein Leben im Camper Ole bei Temperaturen um die 0 Grad nicht möglich ist. Denn der Van hat leider keine Winterausrüstung.
Also was tun im Winter?
Celia wartete im Januar und Februar, dass die Winterstürme und eisigsten Temperaturen vorbeigingen. In dieser Zeit musste sie das Camperleben pausieren und mietete sich in Ferienwohnungen ein. Das Gute, in dieser Zeit sind viele Pensionen günstiger als zur Hauptsaison und wenn man gleich für einen Monat mietet, wird es noch einmal preiswerter.
Eine wundervolle Ferienwohnung, die wir absolut empfehlen können, ist das Hirschs Dachstüberl in Sankt Englmar. Dort hast du einen Arbeitsplatz Home Office zum Arbeiten mit schönem Ausblick, ein großes Bett, Küche und Chill Hängesessel. Dazu befindet sich in der Anlage ein Schwimmbad und eine Sauna. Zudem erhältst du die aktivCard mit zahlreichen kostenfreien Eintritten. Hier kannst du dir die Ferienwohnung ansehen und buchen: Hirschs Dachstüberl
Und ja, wir geben zu zwischendurch eine große Küche und viel Platz zu haben, ist zur Abwechslung auch mal schön. Augenzwinkern
Doch wie geht es im Winter mit Camper Master Ole weiter?
Sobald die Temperaturen über Null geklettert sind, ist auch Celia in den Camper gestiegen und ist in Windesseile, diesmal mit Maut über die Highways von Frankreich gefahren, um so schnell wie möglich in den Süden zu kommen. Im Februar bei 8-10 Grad in Avignon war es auch schon im Campervan mit Standheizung auszuhalten. Danach ging es in kurzen Etappen bis zur Costa del Sol weiter. Dort zeigte sich das Wetter zwar verregnet, was nicht ungewöhnlich ist im südlichen Winter, doch bei 15 Grad ist ein Überleben im Camper ohne Winterausrüstung möglich.
Wer es wärmer mag in den Wintermonaten sollte weiter nach Marokko fahren, damit es kuscheliger wird. Allerdings gilt unser Versicherungsschutz nicht für Marokko und daher ist Celia in Europa geblieben. Das sollte man vorher noch überprüfen, was ein Kontinentwechsel für Versicherung und Co. bedeutet.
Das waren die Lerneffekte.
Vor dem Kauf hätten wir uns schon mal genau überlegen sollen, ob wir im Winter auch bei sehr kalten Temperaturen unterwegs sein könnten und ob die Ausrüstung dafür ausreicht. Bei einem nächsten Camperkauf würde ich auf eine bessere Isolierung achten, die im Winter schön warm hält.
Der Traum im Winter mit dem Master Ole nach Finnland zu fahren, wird daher ein Traum bleiben. Dafür wird ein anderes Auto benötigt.
Ohne Standheizung geht gar nicht, auch im Sommer kann es mal kühler werden. Diese Standheizung hat Celia im Februar und März auch in Frankreich geholfen im Camper leben zu können.
In Polen hat Celia Winterdiesel getankt und das war gut, bei den eisigen Temperaturen. Leider findet man schon in Deutschland kaum Winterdiesel und dabei können auch im deutschen Lande die Temperaturen unter -15 Grad und weniger sinken, ganz zu schweigen von den Gebirgen in Europa. Die Sierra Nevada in Spanien hat im Mai sogar die Skisaison verlängert.
Nach drei Wintern im Vanlife können wir sagen, in Europa ist es mit dem Camper Master Ole im Winter immer eine Herausforderung.


